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Die Pflanze Toleranz - säen, pflegen, ernten

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Ingrid Kliß
JugendMedien Greifswald e.V./
Druckerei Keuer Neubukow
ISBN 3-934355-14-5
DM 15

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Dieses Buch erschien 2000. Es enthält einen Beitrag zum gleichnamigen Wettbewerb des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Familie 1995.

Zum Inhalt: ...wen man nicht kennt, kann man nicht genug achten oder gar lieben...
Die Autorin ist Ostdeutsche und verlor ihren Bruder an seinen Ehekonflikt mit einer Ausländerin. Sie schildert in diesem Bändchen, wie sich ihre Beziehung zu ihrem eigenen tunesischen Schwiegersohn entwickelt. Vom großen Schreck und tiefer Ablehnung über Bewunderung für die Toleranz, die ihre eigene Mutter für den Mann ihrer Enkelin liebevoll hegt, findet sie zu Akzeptanz, Liebe und Freude. Ihre Einsichten formuliert sie schließlich klar und ruft ihre LeserInnen auf, selbst Verständnis für andere zu erringen und Vorurteile als solche zu entlarven und abzubauen.

Rezension: Die Pflanze Toleranz säen, pflegen ernten von Daniela Grant
Gerade in der letzten Zeit ist das Problem des Rechtsextremismus und der Fremdenfeindlichkeit immer größer geworden. Die Zeitungen sind voll davon und die Forderungen an unsere Politiker nehmen zu. Aber ist Ausländerfeindlichkeit nur ein Resultat schlechter Politik? Oder kann vielleicht auch jeder Einzelne vor Ort etwas für mehr Toleranz, für mehr Verständnis, für mehr Mitmenschlichkeit gegenüber Ausländern tun?
Einen solchen Schritt hat Ingrid Kliß getan mit ihrem neu erschienenen Buch "Die Pflanze Toleranz säen, pflegen, ernten. Mein Schwiegersohn aus Afrika."
Die Neubukowerin hatte lange Zeit Vorurteile gegnüber ihrem algerischen Schwiegersohn gehabt und es im Laufe der Zeit geschafft, diese abzubauen. Heute sagt sie: "Vor Vorurteilen sollte man sich hüten. Man merkt viel zu spät, daß man welche hat."
Wer wissen möchte, wie der Verfasserin die Vorurteile zu schaffen machten und sie nur langsam verschwanden, kann dieses Buch in der Stadtbibliothek, in der Schliemann-Gedenkstätte, bei Anke und Bärbel Kross in Neubukow oder in der Ehm-Welk-Buchhandlung in Bad Doberan erwerben.
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(Aus der "Ostsee-Zeitung", Mittwoch, 20. Dezember 2000)

Ein Leserinnenbrief an die Autorin:
Soest, den 29. 9. 2001
Sehr geehrte Frau Kliß,
. . . Ihr Buch hat mir sehr gut gefallen, vielen herzlichen Dank
dafür, daß Sie es mir geschickt haben. Ihre Ehrlichkeit sich selbst
gegenüber ist imponierend, aber die starke Persönlichkeit Ihrer
Tochter hat mir am besten gefallen. Ihre Botschaft für mehr Toleranz
unter den Menschen ist gerade jetzt nach den grausamen Anschlägen von
besonderer Bedeutung. Ich hoffe, daß noch viele andere so denken. . .
M. Pile

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